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Einsatzübung

Katastrophenschutz-Vollübung „Auerhahn 2016“

Veröffentlicht: 06.11.2016
Autor: Webmaster

Katastrophenschutz-Vollübung – Die DLRG war mit 55 Mann und 9 Fahrzeugen mit dabei.

Am 29.10.2016 hat die Katastrophenschutz-Vollübung „Auerhahn 2016“ im Landkreis Freudenstadt stattgefunden. An insgesamt sieben Übungslagen, verteilt auf den gesamten Landkreis, waren 1300 Einsatzkräfte verschiedenster Hilfs- und Rettungsorganisationen mit rund 200 Fahrzeugen im Einsatz.

Die Koordination aller Übungslagen erfolgte durch den Verwaltungs- und Einsatzstab aus dem Landratsamt Freudenstadt. Der Einsatzstab wurde von der DLRG mit zwei Fachberatern Wasser-Rettungsdienst unterstützt.

In Alpirsbach war die Strömungsrettergruppe aus dem Bezirk Freudenstadt im Einsatz, um zusammen mit der Feuerwehr Alpirsbach die angenommen Hochwasserlage zu bekämpfen. Hierbei wurden Sicherungsmaßnahmen aufgebaut, um Personen, speziell Einsatzkräfte, die beim Sandsackverbau ins Wasser stürzen, sicher aus der reisenden Kinzig zu retten.
Außerdem waren wir mit einem Fachberater Hochwasser vertreten, der die Feuerwehr mit seinem Wissen bei Themen wie Sandsackverbau und Hochwasserschutzmaßnahmen unterstützte.

Auch in Horb wurde das Szenario Hochwasser angenommen. Mit zwei Einheiten nahmen wir an der dortigen Übungslage teil. Eine Bootsgruppe mit einem speziellen Hochwasserboot ermöglichte es, das Flachwasser vom alten Freibad bis Höhe der Fußgängerbrücke Ihlingen per Boot zu befahren. Die Bootsgruppe stammt aus Forbach und ist Teil des Wasserrettungszugs 3, welcher speziell für die Übung aus Karlsruhe angereist war. Bei der zweiten Gruppe handelte es sich um Strömungsretter aus Tuttlingen, welche als Teilkomponente des Wasserrettungszuges 4 mitgewirkt haben.
Als Übungsszenarien wurden Dinge wie „Helfer im Wasser“ oder „vermisster Kanufahrer“  durch die örtliche Übungsleitung eingespielt.
Koordiniert wurden die Einsätze durch den lokalen Einsatzstab der Feuerwehr Horb, in welchem wir ebenfalls mit einem Fachberater Wasser-Rettungsdienst vertreten waren.

Die größte Übungslage für die DLRG wurde an der Nagoldtalsperre in Erzgrube angenommen. Übungsszenario war auslaufendes Öl in die Vorsperre, ausgelöst durch einen umgestürzten Tanklaster.
Hier bestand die Aufgabe der DLRG darin, die Feuerwehren beim Verlegen der Ölsperren zu unterstützen. Im späteren Verlauf wurde angenommen, dass im Bereich des Mitteldamms ein weiterer Verkehrsunfall stattgefunden hat. Ein Fahrzeug mit überhöhter Geschwindigkeit ist die Böschung hinuntergestürzt und mit drei Insassen im See auf ca. 8m Tiefe versunken. Die DLRG war nun mit voller Man-Power gefordert, um das Fahrzeug zu lokalisieren und schnellstmöglich die Rettung der Personen vorzunehmen. Für diese Aufgabe standen uns zwei Bootsgruppen und eine Einsatztauchergruppe (Lossburg) aus dem Bezirk zur Verfügung, sowie ergänzend die Unterstützung des Wasserrettungszuges 3 aus Karlsruhe mit einer weitere Einsatztauchergruppe und einem Einsatzleitwagen.
Seit August gibt es in Deutschland einmalig eine Spezialeinheit „Unterwassersuche“ des DLRG Bezirks Esslingen, welche mit Hi-Tech Equipment wie Sonarsuchgerät und Tauchroboter eine schnelle und effektive Unterwassersuche ermöglicht. Diese Einheit war ebenfalls an der Nagoldtalsperre im Einsatz.
Nach erfolgreicher Rettung der Insassen, musste noch der PKW geborgen werden, welches sich als längeres Unterfangen herausstellte. Durch den verschlammten Boden der Vorsperre ist das Fahrzeug ca. 1m tief im Seegrund eingesunken. Oberste Permisse war, die Übungskarosse der Landesfeuerwehrschule nicht zu beschädigen. Somit wurde mit verschieden Hilfsmittel versucht, das Fahrzeug aus dem Schlamm anzuheben und anschließend wurde mit der Seilwinde des Rüstwagens der Feuerwehr Baiersbronn das Fahrzeug an Land gezogen.

Am Ende der Übung konnte an allen Übungslagen an denen die DLRG eingebunden war, positives Fazit gezogen werden. Der DLRG Bezirk Freudenstadt bedankt sich für die guten Übungsvorbereitungen, bei allen Feuerwehren und anwesenden Rettungsdiensten sowie dem Wasserrettungszug 3 aus Karlsruhe für die gute Zusammenarbeit. Ebenso gilt unser Dank dem DLRG Bezirk Neckar-Donau (Tuttlingen) für die spontane Unterstützung mit Strömungsrettern sowie dem DLRG Bezirk Esslingen für den Besuch mit dem neuen Modul „Unterwassersuche“.

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