29.07.2013 Montag  Rettungsschwimmer der DLRG Lossburg bei den Landesmeisterschaften in Münchingen knapp am goldenen Edelmetall vorbei

Mit 16 jungen hochmotivierten Rettungssportlern fuhr die Ortsgruppe Lossburg vom 5. bis zum 7. Juli nach Münchingen, um dort bei den Landesmeisterschaften im Rettungsschwimmen zu starten. Die Teilnehmer aus Lossburg repräsentierten die Ortsgruppe mit insgesamt 3 Teams und 4 Einzelteilnehmer und das mit Bravur und Erfolg.

Aufgeteilt in zwei Tagen wurden am Samstag die Mannschaftswettkämpfe und am Sonntag die Einzeldisziplinen geschwommen. Für die Mannschaften fing der Samstag schon sehr früh an. Um 6 Uhr war aufstehen und nach einem kurzem Frühstück, musste unsere Mannschaft der Alterklasse 13/14 schon um 7:30 Uhr ihr Können bei der HLW (Herz-Lungen-Wiederbelebung) unter Beweis stellen. Die Mannschaft folgte dem landläufigen Spruch „Morgenstund hat Gold im Mund“. Jeder Rettungssportler des Teams holte 200 Punkte, welche es für die bestandene HLW-Prüfung gibt. Das Ziel der Mannschaft war ganz klar das Edelmetall nach Lossburg zu holen und sich somit die Fahrkarte zu den Deutschen Meisterschaften zu sichern, denn sie waren auf dem 2. Platz gemeldet. Mit den Punkten der HLW war der erste Schritt in Richtung Gold getan.

Der nasse Teil des Wettkampfes stand mittags auf dem Zeitplan. Alle 3 Lossburger Teams (12weiblich, 12männlich und 13/14männlich) starteten motiviert in ihren Wettkampf im Bad. Besonders bei den Mannschaften der Altersklassen 12 männlich, sowie auch 12 weiblich war bei den Wettkämpfen eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen. Sie schwammen bis zu 19 Sekunden schneller als im Training. So kämpften sich beide 12er Mannschaften bis ins gute Mittelfeld vor. Die 12 Jahre alten Mädchen schwammen bis unter die Top Ten aus Württemberg, und glänzten rückblickend mit einem harterarbeitetem und guten 7. Platz. Die gleichalte Jungenmannschaft schwamm auf Platz 11, doch ein Frühstart bei der 4x25m Rückenstaffel warf sie auf Platz 17 zurück. Trotz des Patzers ist auch an diese Mannschaft Lob und Anerkennung auszusprechen, da sie ebenfalls hart gekämpft hatten und ihre Zeiten deutlich gesteigert haben.

Die etwas älteren Schwimmer der Altersklasse 13/14 kämpften sich durch die Disziplinen: 4x25m Hindernisstaffel, 4x25m Puppenstaffel, 4x25m Gurtretterstaffel. Die Zwischenbilanz bis zur dritten Staffel reichte jedoch nicht ganz für Gold, aber sie rückten dem ersten Platz gefährlich nah. Es hieß also nochmal alles zu geben bei der letzten Staffel, der Rettungsstaffel. Tatsächlich erreichten sie ihr Ziel. Sie topten ihre Bestzeit um mehrere Sekunden und wurden somit auf Platz eins befördert. Doch leider hielt ihre Siegessträne nicht bis zum Schluss durch. Das Kampfgericht erkannte angeblich einen Wechselfehler bei der Puppenstaffel, was die Mannschaft auf den undankbaren 4.Platz zurückwarf.

Die Aufregung am Samstag hielt die Einzelschwimmer jedoch nicht davon ab, am Sonntag nochmal alles zu geben. In der Altersklasse 12 starteten Fabienne Benz und Luca Schmid. Fabienne kämpfte sich von hinten bis an die TopTen heran, letztlich belegte sie Platz 12. Luca Schmid schaffte es sogar noch etwas weiter nach vorn, bis auf den 8. Platz. Der Trainer vom Landeskader meinte zu ihrer Leistung: „Die zwei werden mal richtig gut. Wenn beide weiter so trainieren und am Ball bleiben steht der Aufnahme in den Landeskader nichts mehr im Wege“. Außerdem gingen Tim Walter und Cedric Schwenk in der Altersklasse 13/14 an den Start. Auch hier konnte man schwimmerische Stärke verzeichnen. Cedric erkämpfte sich den 12. Platz. Tim hatte Sonntags früh leider kein Glück bei der HLW und somit fehlten ihm beim Schwimmen 200 Punkte, weswegen er trotz guter Leistung im Becken auf Platz 18 landete. Isabel Würth der AK15/16 hatte ebenfalls kein Glück bei der HLW. Das hielt sie allerdings nicht davon ab, das Wasser richtig zum Sprudeln zu bringen. Doch trotz guter Leistung von ihrer Seite war das Feld einfach zu stark, weswegen sie auf Platz 23 landete.

Im Großen und Ganzen war es ein Wettkampfwochenende mit super Leistungen. Die Teilnehmer und Betreuer erlebten trotzdem ein spannendes, aber auch anstrengendes Wochenende mit viel Spaß in Münchingen. Im Fokus steht nun wieder das Training, um sich besser für das kommende Jahr zu wappnen. Vielleicht hält nächstes Jahr das Glück bis zum Ende durch. Den jungen Trainern Philipp Gaiser, Sören Schmid, Björn Mühlbach und Clara Walter ist zu danken, da sie nicht nur ein Wochenende ihrer Freizeit opfern, sondern zudem noch viele ehrenamtliche Trainingsstunden.

 

Mannschaftsbild:

Von Hinten Links: Björn Mühlbach, Michalea Wein, Andreas Scherer, Isabel Würth, Tim Walter, Cedric Schwenk, Christian Stockbauer, Sören Schmid

Von Vorne Links: Clara Walter, Alina Epting, Pia Hübner, Monja Beilharz, Fabienne Benz, Lukas Burkhard, Luca Schmid, Marica Wössner, John-Louis Ross, Gianluca Abate, Joshua Sener, Philipp Gaiser

Kategorie(n)
Meisterschaften

Von: Webmaster

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